Elisa Melidi:
Die Berufung

'Von allen Verlagen, die bereit sind, einem Erstautor eine Chance zu geben, hat mich Haag&Herchen am meisten beeindruckt: das Portfolio, die Geschwindigkeit der Geschäftsabwicklung, die persönliche Beratung, die Diskussion meiner Wünsche bezüglich Cover und das Preis-Leistungs-Verhältnis, alles war perfekt. Nun wünsche ich mir nur noch, dass die Botschaft beim Leser ankommt ...'

Claus Eckermann:
Shakespeare

'das Vorabexemplar ist eingetroffen und hat mich - wie unsere bisherige Zusammenarbeit auch - vollkommen überzeugt. Es ist schön, wenn eine langjährige Arbeit (und diese Übersetzung hat mich Jahre gekostet) einen so gelungenen Abschluß erfährt.'

Ursula Kanssoh-Gaufer:
Orientalisch kochen - märchenhaft essen!

'Ich kann nur sagen: wir haben uns prompt verstanden, alles ging plötzlich ganz einfach, wie das so ist, wenn etwas "passt". Und ich konnte "mein Buch" so realisieren, wie ich es mir vorgestellt hatte: ein zeitlos schönes Kochbuch.'

Pressestimmen

Zu Ilona Diller:
Ich mag Yoga

Yoga ist mehr als eine Bewegungskunst – Yoga ist eine Lebenseinstellung. »Ich mag Yoga« ist ein praktisches Handbuch für Kinder und Eltern auf der Reise durch das Yoga-Land. Die wichtigsten Stellungen werden anschaulich aufgezeigt und beschrieben, mit Fotos illustriert und erklärt. Kindgerecht werden die Übungen der kleinen Yoginis und Yogis dargestellt, und die Eltern können nachlesen, was die einzelnen Bewegungen bewirken. Welche achtsame Einstellung der Yoga-Übende dem Leben, der Natur und sich selbst gegenüber hat, fließt in den Texten mit ein. Die Art der Ernährung wird ebenso geschildert wie die Bedeutung des Atems und das Einbeziehen der gesamten Welt. Lieder und Gedichte befassen sich spielerisch mit den Übungen, die Fotos helfen beim Üben und die Erzählung nimmt große und kleine Yoginis und Yogis mit in die Welt des Yoga.

www.kinderyoga.de, 22.05.2010

Sickenhofen. Yoga für Kinder wird immer beliebter, denn es verspricht Entspannung, eine bessere Körperhaltung und eine größere Konzentrationsfähigkeit. „Yoga verändert Körper, Geist und Seele, es verändert die Menschen zum Positiven hin. Kinder können ihre Aggressionen damit verlieren, gleichzeitig lernen schüchterne Kinder, aus sich heraus zu gehen“, so die Erfahrung von Ilona Diller, die seit fünf Jahren als Yogalehrerin arbeitet.

Sie hat zwei Jahre an einem Buch geschrieben, das jetzt unter dem Titel „Ich mag Yoga – Die Reise von Lisa und Sven durch das Kinder-Yoga-Kland“ im Verlag Haag + Herchen erschienen ist.

Das Werk für Kinder und Eltern – illustriert mit vielen Fotos – beschreibt die wichtigsten Stellungen des klassischen Yoga. Die Kinder im Buch begeben sich mit ihrer Yogalehrerin auf reine Reise, auf der sie beispielsweise afrikanische Tiere oder Pflanzen nachstellen. Die Autorin erklärt, wie man in die verschiedenen Stellungen (Asanas) kommt und welche Wirkung sie haben. Die gebürtige Bonnerin, die seit sechs Jahren in Sickenhofen lebt, weist darauf hin, dass es nicht ohne Lehrer geht. „Beispielsweise bei schweren Übungen mit Kopfstand oder auch bei Atemübungen.“ Sie findet es auch wichtig, die spirituelle Seite kennen zu lernen.

„Aber Yoga ist keine Religion. Ich möchte alle Kinder damit ansprechen“, erklärt sie.

Ilona Diller selbst kam erst mit Ende 40 zum Yoga. Damals hat sie auf Ibiza gelebt. „Ich habe vorher alles mögliche gemacht“, erzählt sie. „Tai Chi, Tennis, Westernreiten, Golf und noch einiges mehr.“ Aber Yoga war für sie ein Schlüsselerlebnis. Ein Leben ohne Yoga kann sie sich heute nicht mehr vorstellen.

„Ich beginne jeden Tag mit einem Kopfstand oder Sonnengrüßen.“ In Kitzbühl im internationalen Sivananda Yoga Vedanta Cantre und beim Bund der Yogalehrer hat sie ihre Ausbildung gemacht.

Derzeit unterrichtet sie in Seligenstadt in der Namasté-Yogaschule von Martina Emge. „Hier hat Herbert Tobben auch die Fotos für das Buch aufgenommen“, sagt Ilona Diller, die außerdem in dem in Harreshausen neu eröffneten Yoga-Haus Kurse und Workshops anbietet.

Yoga könne jeder machen, so ihr Credo. „Dafür ist niemand zu alt“, sagt sie. In ihrem Buch erklärt sie auch die Bedeutung des Om, der Duftlampe, der Kerze oder des Meisters im Yoga.

Außerdem finden sich auch selbst geschriebenen Gedichte und Lieder. „Die Notizen zu den Liedtexten hat der Fotograf mit seiner Enkelin geschrieben“, sagt Ilona Diller, die auch vorher schon Gedichte veröffentlicht hat.

pg, Sickenhofen, 22.06.2010

"Yoga ist mehr als eine Bewegungskunst - Yoga ist eine Lebenseinstellung" eröffnet der Klappentext von Ilona Dillers neuem Buch. Dies ist eine sehr treffende Aussage, da der Yoga tatsächlich nicht nur körperliche Übungen umfasst. Das vorliegende Buch richtet sich an Kinder, die die Autorin in ihrem Vorwort direkt anspricht. Es enthält Anleitungen zum Yoga nach Svami Saraswati Sivananda. Diese Form des Yoga basiert auf Körperübungen (asana), Atmung (pranayama), Entspannung (savasana), Ernährung (vegetarisch), positivem Denken (Vedanta) und Meditation (dhyana).

Die im Buch präsentierten asana orientieren sich an der klassischen Rishikesh-Reihe, beginnend mit der Übungsanleitung für den Sonnengruß, bis hin zu anspruchsvollen asana wie dem Skorpion oder dem Diamanten. Die Übungsanweisungen sind stets klar und gut strukturiert sowie umfangreich mit Schwarz-Weiß-Fotos bebildert. Auch legt das Buch großen Wert auf die religiösen Aspekte des Yoga. So werden Durga und Lakshmi angebetet, ohne dass die Autorin darauf eingeht, um welche Götter es sich handelt und welchem Zweck die Anbetung dient. Die Anbetung des Lehrers stellt im vorliegenden Werk einen wichtigen Aspekt dar. Das gesamte Buch ist mit Sanskrit-Begriffen gespickt, auch wenn nicht ersichtlich ist, zu welchem Zweck Kinder diese Begriffe lernen sollen. So heißt es zum Beispiel auf Seite 24: "Der Schmetterling fliegt davon, schon kommt eine Biene/Cancarin zu der goldgelben/Haritvat Butterblume und trinkt den goldenen Nektar/Amrita."

Da es sich um ein Buch für Kinder handelt, sind die Übungsanweisungen in eine kleine Erzählung eingebettet, die allerdings nicht besonders fantasievoll ist. Erzählt wird von zwei Kindern, die sehr euphorisch in einer Yoga-Welt leben, die aus Meditation, dem Üben von asana und dem Singen von Mantras besteht.

Das Buch von Ilona Diller reicht an die Standardwerke von Petra Proßowski nicht heran, da ein guter und erprobter methodischer und didaktischer Ansatz fehlt. Dennoch kann dieses Buch einige Inspirationen für Menschen liefern, die Yoga-Unterricht für Kinder geben möchten. Für Eltern, die mit ihren Kindern zuhause unter Selbstanleitung Yoga praktizieren möchten, ist es weniger geeignet.

Stephanie Märtesheimer, www.yoga.de, 22.11.2010