Uwe Wascher:
Der Apfelkönig

'Das Buch ist wirklich ein Hingucker, bin mächtig stolz und habe sofort im "Kreis der Familie" darin gelesen. Ich bedanke mich für die reibungslose, liebevolle Herstellung bei Ihnen und Ihren MitarbeiterInnen.'

Anna Ohm:
Ich schminke mir gar nichts mehr ab

'Für Ihre einfühlsame Auseinandersetzung und der damit verbundenen Mühe zur Entstehung meines Buches danke ich sehr.'

Stefan Knobloch:
Mariahilfberg Drei

'Was woanders nur zögerlich und mit Hindernissen in Gang kommt, geht bei Ihnen schnell und reibungslos und zur vollen Zufriedenheit über die Bühne.'

Pressestimmen

Zu Eberhard Wagner:
Laut gedocht

MUNDARTGEDICHTE. Der fränkischen Sprach- und Sprechkunst auf die Schliche zu kommen, war seine Profession als wissenschaftlicher Bearbeiter des „Ostfränkischen Wörterbuchs“ und ist seine Leidenschaft als Schauspieler und Stückeschreiber der Bayreuther Studiobühne bis heute. In gewissen Abständen bringt der gebürtige Weimarer Eberhard Wagner, der seit 1945 in Bayreuth lebt, seine Beäugungserkenntnisse zu Papier, jüngst hat er „Laut gedocht“.

 

Foto: Archiv/Lammel

Sein erster Gedichtband „des gwaaf wu ma sichd“ sammelte 1976 volksläufige Redeweisen. Im zweiten hat Wagner die Liebe und einige andere „lebensgefährliche Sachen“ „durchs bunda lichd gedrehd“. Im dritten „Mid der Zindschnur gmessen“ und im vierten vor zehn Jahren „Anawengsawengwos“ bedichtet. Was er im aktuellen „Laut gedocht“ hat, entstamme dem fränkischen Gemüt und Begehr: vom Essen und Trinken, vom Radlerleben. Im Kapitel „Sprachkultur“ zählt er typische Beiwörter auf, ansonsten erzählt er von modernen Lebensgewohnheiten oder reimt gelegentlich aweng poetisch.

Dabei kommen viel Seidlasgwaaf und andere Dimpflgschichtn zusammen, die er in Anekdoten und Kurzszenen, Situationssketchen und Wörterbeugungen in Zeilen als Lautgedichte vorwiegend ohne feste Form fasst. Stets fränkisch-trocken und pointiert auf das Tüpferla gebracht, buchstabiert Dr. Wagner, der mehrfache Kulturpreisträger und Bundesverdienstkreuzträger am Bande, in seinen Mundartgedichten den Franken als einen a weng orch daabn Maulfaulhelden. Eberhart im Sinne von saustark tut er es nicht, sondern eher eberhard mit weichem d und einem Schmunzeln um die Mundartwinkel. Ihre Aussage erschließt sich vor allem beim Hören oder Vorlesen hinter dem Sinn oder auch mal im Gegenteil. Der Sprachwissenschaftler weiß das und hat deshalb seine Mundartphonetik der vielfältigen nuancenreichen fränkischen Dialekte auch für Nicht-Bayreuther und -Oberfranken lesbar und lautgerecht gestaltet.

Heiner Brückner, Nordbayerischer Kurier, 13.11.2010