Urs A. Boelsterli:
Super Powerhouse

'Mit grosser Freude habe ich heute das erste Exemplar meines Buches erhalten ... Design und Druck und allgemeine Erscheinung des Buches sind äusserst gelungen und sehr professionell herausgekommen. Für die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Ihrem Verlag ... möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken.'

Uwe Wascher:
Der Apfelkönig

'Das Buch ist wirklich ein Hingucker, bin mächtig stolz und habe sofort im "Kreis der Familie" darin gelesen. Ich bedanke mich für die reibungslose, liebevolle Herstellung bei Ihnen und Ihren MitarbeiterInnen.'

Heinz Wilhelm Kempgen:
Zur Geldgeschichte des Staates Qin

'Die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und mir hat reibungslos und vorbildlich funktioniert, das will ich dankbar anerkennen.'

Heinz Wilhelm Kempgen:

Zur Geldgeschichte des Staates Qin

Eine numismatische Untersuchung. Band II

Zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. drängten die Armeen des Königreiches Qin über die Huang He-Grenze hinüber in Gebiete fremder Währungen. Dort wurden im Laufe der folgenden Jahrzehnte in den eroberten Gebieten besiegter Staaten Provinzen eingerichtet, die jeweils eigene, jedoch verschiedenartige Münzformen ausgegeben haben. Auf diesen wurden zunächst keine Währungsangaben eingetragen. Mehrere dieser Provinzmünzen erlauben es durch die mitgegossenen Zahlenangaben unter Bezug auf überlieferte historische Berichte dieses Münzgeld genau zu datieren und ihre Ausgabe in den geschichtlichen Zusammenhang einzuordnen.
Für die zuletzt niedergeworfenen Staaten Yan und Qi wurden für deren ehemalige Territorien kleine Rundmünzen mit verstärktem Rand in der im Osten gültigen hua-Währung eingeführt.
Während der Dekade nach der Reichseinigung hatte sich die „banliang“-Münze noch längst nicht als offizielle Reichsmünze verbreiten können.
Durch Grabungsfunde chinesischer Archäologen konnte nachgewiesen werden, dass in den Hauptstädten der Staaten Han und Zhongshan in erheblichem Umfang Falschmünzerei betrieben worden war.
Regionale Münzausgaben des Kanzlers Lü Buwei und des jüngeren Bruders des Qin-Königs Zheng in ihren eigenen Besitzungen geben Anlaß zu der Vermutung, dass diese beiden Persönlichkeiten mit dem designierten König im Kampf um Macht und Einfluss in der Hauptstadt rivalisierten.
Nach der Eroberung von Handan, der Hauptstadt des Königreiches Zhao, verblieb in der Region Zhongshan eine Besatzungsarmee. Diese Einheiten aus dem Kernland des Staates Qin benutzen in ihren Standorten das Dreiloch-Münzgeld in zwei Währungsstufen. Da diese Münzen ebenfalls rückseitige Ziffern aufweisen, lassen sich die jeweiligen Aktivitäten durch die Lage der unterschiedlichen Garnisonen nachvollziehen und begründen. Diese „Ostarmee“ verblieb auch nach der Erlangung der Reichseinheit in der Region der heutigen Provinz Hebei stationiert. Sie nahm an den Arbeiten an der Großen Mauer teil. Ihr Untergang im Jahre 207 v. Chr. erfolgte bei den letzten Kämpfen der Aufstandsepoche gegen die Qin-Herrschaft.
1. Auflage 2011. 250 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-89846-629-5

58,00 EUR

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