Hans-Georg Weber:
Ist nicht eben dies Liebe?

'Die Aufarbeitung ... fand ich nicht nur gelungen, sie zeugt auch von einem ... angenehm aufmerksamen Umgang mit dem Text und damit auch dem Autor.'

Claus Eckermann:
Shakespeare

'das Vorabexemplar ist eingetroffen und hat mich - wie unsere bisherige Zusammenarbeit auch - vollkommen überzeugt. Es ist schön, wenn eine langjährige Arbeit (und diese Übersetzung hat mich Jahre gekostet) einen so gelungenen Abschluß erfährt.'

Ursula Kanssoh-Gaufer:
Orientalisch kochen - märchenhaft essen!

'Ich kann nur sagen: wir haben uns prompt verstanden, alles ging plötzlich ganz einfach, wie das so ist, wenn etwas "passt". Und ich konnte "mein Buch" so realisieren, wie ich es mir vorgestellt hatte: ein zeitlos schönes Kochbuch.'

Pressestimmen

Zu Wolfgang Schade:
Leben, auch wenn es weh tut

 

VON MONIKA BOGENA

 

Als Wolfgang Schade im vergangenen Jahr von Torwart Robert Enkes Selbstmord hörte, fühlte er sich als Verräter. ,,Da ist jemand aus der Gruppe der Depressiven den Königsweg gegangen, und ich habe es noch nicht geschafft“, sagt der Auricher, denn das oberste Ziel der Depressiven sei der Suizid. Wolfgang Schade hat ein Buch geschrieben: „Leben, auch wenn es weh tut“ heißt es. Darin schreibt Schade ungewöhnlich offen über seine Depression, in dem er den Leser an seinen Gefühlen teilhaben lässt und einen tiefen Einblick in seine Gedanken, Zweifel und Ängste gibt. Sieben Jahre har er dafür gebraucht.

Eine Psychotherapeutin, die das umfangreiche Werk als Lektorin gelesen hat, schreibt in ihrer Stellungnahme: ,,Es ist extrem selten, dass einer so deutlich sagt, was in ihm vorgeht. Ob Betroffene, Angehörige, Therapeuten oder Ärzte, ihnen allen eröffnet das Buch eine unglaubliche Chance: Sie erhalten eine Innenansicht, einen Bericht, wie sich der Patient fühlt, wenn er seine depressive Periode durchleidet, und erst dann, wenn nachvollziehbar wird, was in einem Menschen vorgeht, besteht auch der Hauch einer Chance, dass Verständnis wachsen kann.“

Schades Leben ist von der Depression seit später Kindheit geprägt. Die Schwere, die Schüchternheit und der unbändige Willen, anerkannt und gemocht zu werden, verfestigten sich in der Pubertät. Seitdem er 21 Jahre alt ist, wird der heute 64-Jährige auf seine Depression behandelt. ,,In den ersten Jahren gab es nur Valium“, sagt. der Auricher, der schon mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat. Eine Zeit lang hat er es sogar dem Zufall überlassen, ob seine Versuche gelingen. ,,Russisch-Roulette-Suizid“ nannte er es. Entweder es klappte, oder es klappte nicht.

Es seien die Gegensätze und Spannungen, die das Leben zu einem Gummiband machten. ,,Mal ist das Band sehr belastet und kräftig gedehnt, dann wiederum entspannt und zusammengezogen. Langsam aber wird es mürbe. Das ist dann die Vorstufe zur Verbitterung“, sagt Schade, dem anzumerken ist, das sein Leben genau so ein Gummiband ist.

,,Ich wollte nicht in dieses Leben geworfen werden und den Belastungen des Lebens ausgeliefert sein“, betont er. Er wäre lieber in der Gebärmutter seiner Mutter geblieben, so wie Depressive auch morgens am liebsten einfach im Bett liegen bleiben würden.

Auf der anderen Seite sei der permanente Anerkennungsdruck da. Sein Selbstwertgefühl sei extrem niedrig. ,,Wenn ich etwas erreicht habe, ist es schon nicht mehr genug“, sagt der gelernte Industriekaufmann und studierte Diplom-Kaufmann, der sich auch, wenn er erfolgreich ist, ganz schnell wieder minderwertig fühlt, weil es ja noch mehr zu erreichen gibt. Dieses absolute Bodenlose der Unzufriedenheit mit sich selbst und die Jagd nach schnellen Befriedigungen belasteten das Gummiband auf das Äußerste.

Auch der Wechsel zum Berufsschullehrer brachte keine Veränderung. ,,Ich entwickelte eine richtige Panik davor, überhaupt in die Klasse zu gehen. So, als wenn ein Dompteur mit Tigern im Käfig steckt, obwohl er eigentlich Angst vor Tigern hat“, so Schade. Vor zehn Jahren ist er aus dem Berufsleben aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. ,,Depression ist ein Seelenkrebs“, sagt Schade. Das Leben sei eigentlich nicht mehr lebenswert.

Der Auricher ist überzeugt, dass nicht nur Probleme im sozialen Umfeld, wie zum Beispiel ein schwieriges Verhältnis zu den Eltern, eine Depression auslösen. Gene und körpereigene chemische Vorgänge seien daran maßgeblich beteiligt.

Ständig kreisen Schades Gedanken um den Sinn seiner Depression. Manchmal kann er die Frage sogar für sich positiv beantworten: ,,Die Depression ist vielleicht auch mein Weg.“ Fragen wie ,,Was ist das Bewusstsein?“ oder ,,Bin ich authentisch?“ beschäftigen ihn ständig. Schade interessiert sich besonders für philosophische Themen.

Mit unterschiedlichen Medikamenten kann Schade einiges abfedern. ,,Aber die Depression als Teil deiner Persönlichkeit bleibt“, fühlt er und versucht, sie in sein Leben zu integrieren. Außerdem würden ihm Partnerschaft, Freundschaft und die Vorstellung von kleinen positiven Perspektiven und ganz besonders auch das Malen und Schreiben helfen. In seiner Wohnung in Haxtum gibt es zahlreiche Bilder, Kollagen und Skulpturen, die auf seine Zerrissenheit hinweisen.

Große Angst hat Wolfgang Schade, die Menschen in seinem nahen Umfeld unglücklich zu machen. ,,Ich bin selber todunglücklich und kann mir darum nicht vorstellen, dass ich jemanden glücklich machen kann.

Es wird viel über Depression geredet, vor allem dann, wenn sich ein prominenter Fußbal1er wie Robert Enke vor einen Zug wirft. Dennoch wird die Depression als Krankheit noch nicht wirklich ernst genommen. Betroffene, die in Therapie sind, mögen es kaum öffentlich sagen. In einer Welt, in der jeder funktionieren muss, wird die Depression eher noch als Anstellerei angesehen, aber nicht als ernstzunehmende Krankheit. So wissen die meisten nicht, wie verzweifelt Menschen sind, bei denen sich der Seelenkrebs breitmacht. Darum ist es ein mutiger und sehr wichtiger Schritt von Wolfgang Schade, auf diese Weise zu schildern, wie es ist, wenn man sein Leben loswerden möchte und was die Krankheit mit einem Menschen machen kann.

In seinem Buch schildert Wolfgang Schade nicht nur seine eigenen Erfahrungen mit der Depression und was die ,,schwarze Dame“ aus Menschen machen kann, wenn sie sich erst einmal eingenistet hat, sondern fasst auch zusammen, was die umfangreiche Fachliteratur bietet, listet die wichtigsten Symptome der Depression auf, informiert über Resultate der modernen Hirnforschung oder beleucht Behandlungsmethoden. Ergänzt wird das Werk durch Fotos und Zitaten aus der Literatur.

Monika Bogena, Ostfriesenzeitung, 04.01.2011

Wenn man ihm im gemütlichen Reihenhaus fast direkt am Ems-Jade-Kanal in Aurich-Haxtum gegenübersitzt, käme man nicht so schnell auf die Idee, es mit einem depressiven Menschen zu tun zu haben. Wolfgang Schade (63 Jahre) ist freundlich, erzählt gerne und viel und scheint für das Leben offen zu sein. Er bietet seinem Gegenüber Tee und Gebäck an.

Doch Schade leidet wie viele Menschen unter Depressionen, einer Krankheit, die er als ,,Seelenkrebs“ bezeichnet. Über dieses Thema hat er jetzt ein Buch aus Sicht eines Betroffenen geschrieben. Es heißt: ,,Leben, auch wenn es weh tut“. Doch der Reihe nach: Schon in der Pubertät, mit 12, 13 Jahren, habe er gemerkt, dass er anders sei als andere. ,,Ich war introvertiert, schwermütig, melancholisch“, erzählt Schade im ON-Gespräch. Er sei gerne allein in der Natur unterwegs gewesen, habe eine bis zur Angst gehende Skepsis vor anderen Menschen gehabt.

Trotz innerer Widerstände und wohl vor allem wegen seiner strengen Erziehung lernte Schade, der in Wilhelmshaven aufwuchs, den Beruf des Industriekaufmannes bei der Schreibmaschinenfirma Olympia. Er studierte, machte seinen Diplom-Kaufmann (FH), wurde schnell Abteilungsleiter bei einer Ölfirma in Wilhelmshaven. Doch bald merkte er, dass die freie Wirtschaft nichts für ihn war. ,,Ich konnte kein Alphatier sein“, ist er rückblickend überzeugt. Also nahm er ein Angebot des Landes Niedersachsen an, das Berufsschullehrer suchte. Schade studierte an der TU Braunschweig Wirtschaftspädagogik und Volkswirtschaftslehre. Er wurde Lehrer an den BBS in Aurich. ,,Doch irgendwann fühlte ich mich wie ein Raubkatzendompteur, der Angst vor Katzen hat. Es ging nicht mehr“, erzählt Schade. Vor zehn Jahren gab er schließlich auf. Er wollte in die Schulverwaltung versetzt werden, was ihm aber nicht genehmigt wurde. So ging er in den Vorruhestand.

Schon als Teenager habe er Selbstmordgedanken gehabt. ,,Ich bin bis in die feinsten Äste der Bäume hochgeklettert, wollte immer möglichst nah an das Risiko“, erinnert sich der Haxtumer. Er zog mit Schlaftabletten, Alkohol, Psychopharmaka aufs freie Feld, nahm sich vor, zu erfrieren. Einmal in der Nähe von Esens, einmal auf dem Brocken im Harz.

Eines Tages führ er mit dem Auto in eine einsame Gegend, besorgte sich einen Schlauch, den er am Auspuff anbrachte – Wolfgang Schade wollte sich mit Autoabgasen umbringen. ,,Das sollte das Finale sein“, erinnert er sich. Doch der erneute Suizidversuch misslang. Der Tod sei für ihn die ,,absolute Freiheit“, erklärt Schade, der mitnichten religiös ist.

Mit Anfang 20 begab er sich das erste Mal in ärztliche Behandlung. ,,Damals wurde ich zugedröhnt mit Valium", resümiert Schade.

Doch was, und darum geht es in seinem Buch, macht eigentlich eine Depression aus? Wolfgang Schade erklärt sich die Krankheit, wie er sie erlebt, als Mischung aus Minderwertigkeitskomplexen, einem nicht endenden Anspruchsdenken an sich selbst, einem krankhaften Ehrgeiz. Ungerechtigkeiten, Umweltfrevel oder monströse Verbrechen, wie den Holocaust, auch wenn sie nicht in seinem persönlichen Umfeld stattfinden, kann Wolfgang Schade nicht ertragen. Auch das gehört wohl zur Krankheit. ,,Es ist ein Automatismus“, berichtet er. Schade ist überzeugt davon, dass ein Gutteil der Depression bereits im Erbgut des Menschen angelegt ist. Das Verhältnis von Vererbung zu Erziehung beziffert er mit ,,60 zu 40“. Biochemische Vorgänge täten ihren Teil, ist er überzeugt. Bei ihm sei zum Beispiel ein Mangel des Hormons Serotonin festzustellen. Vor den Medikamenten, die er nun seit mehr als 40 Jahren nimmt, habe er keine Skrupel, bekennt Schade in aller Offenheit.

An seinem neuen Buch hat der Auricher sieben Jahre lang gearbeitet. ,,Eigentlich sollten es nur Aufzeichnungen für meine drei Kinder sein“, so Schade. Doch daraus geworden ist letztlich ein 648 Seiten dickes, autobiografisches Werk, das sich vor allem an Menschen wendet, die ebenfalls mit Depressionen zu kämpfen haben. Das Buch ist ausgestattet mit zahlreichen Fußnoten, die auf die entsprechende Fachliteratur verweisen. Die Lektorin des Verlags spricht von einem ,,gut durchdachten Rahmen aus Philosophie und Gesamtbetrachtung“.

Der springende Punkt dabei ist wohl auch, dass Schade aufzeigen will, dass aus der Depression auch eine produktive Kraft entstehen kann. So seien depressive Menschen meist außergewöhnlich sensibel, was durchaus als positives Charaktermerkmal gelten könne. ,,In der Depression steckt auch Heiterkeit. Es gibt eine Art heitere Melancholie“, ist Schade sicher. Und davon will er auch andere Menschen überzeugen. ,,Ich habe einen gewissen Missionseifer“, gibt er offen zu.

Wichtig ist ihm aber vor allem, dass er mit größtmöglicher Offenheit und ,,rücksichtslos sich selbst gegenüber“ an das Tabuthema Depression rangeht. ,,Ich geniere mich nicht, man braucht sich dafür nicht zu schämen“, sagt er. An sich selbst meint Wolfgang Schade übrigens eine besondere Form der Depression erkannt zu haben, die sogenannte ,,Verbitterungsstörung“. ,,Ich komme am wenigsten damit klar, geboren worden zu sein“, erklärt Schade. Wohl auch deswegen habe er selbst beim Tod seiner Mutter kaum Trauer empfunden.

Am Ende, wenn man Wolfgang Schade in seinem Wohnzimmer eine Stunde lang zugehört hat, ahnt man die für einen psychisch gesunden Menschen nicht nachvollziehbaren Abgründe, die sich in der depressiven Seele auftun. Doch man lernt auch, dass es Hoffnung gibt. Was man benötigt, ist eine Anleitung zur heiteren Melancholie.

Aiko Recke, Ostfriesische Nachrichten, 04.01.2011

Auricher Lehrer stellt sein Buch über Depressionen vor.

Sie können jeden befallen in unserer Gesellschaft: Depressionen. Inzwischen entwickelt sich diese Erkrankung immer mehr zu einer Volkskrankheit.

In seinem Buch "Leben, auch wenn es weh tut - Tag für Tag die Depression besiegen. Ein autobiografisches Sachbuch" beschreibt der Auricher Lehrer Wolfgang Schade sein Leben mit den Depressionen. In der Stadtbücherei stelle er nun sein Werk interessierten Zuhörern, unter ihnen auch einige von der Krankheit Betroffene, vor. Schade machte gleich zu Beginn klar, dass ihm dieser Schritt in die Öffentlichkeit sehr schwer gefallen, er sehr nervös und aufgeregt sei. Dennoch habe er ihn nicht bereut. Sein Ansinnen sei es, anderen betroffenen Menschen vielleicht ein wenig zu helfen und sie zu ermutigen. Einige seiner Aussagen an diesem Abend schienen jedoch alles andere als hilfreich für Betroffene zu sein.

Schade selbst leidet nach  wie vor unter Depressionen, befindet sich in ärztlicher Behandlung, die eine Einnahme von mehreren verschiedenen Medikamenten am Tag weiterhin erforderlich macht. "Depressionen und Optimismus sind unverträglich wie Feuer und Wasser. Frei von Zwängen zu sein, das stelle ich mir unglaublich vor", sagte Schade.

Im Laufe des Abends entwickelte sich eine höchst interessante Diskussion, die noch einmal deutlich machte, mit welch schwieriger und gefährlicher Krankheit es die Gesellschaft zu tun hat. Allerdings gibt es heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten, Auswege aus diesem Teufelskreis zu finden.

ubb

ubb, Heimatblatt 2. 3. 2011, 16.03.2011

"Depression ist in der Gesellschaft immer noch ein Tabuthema", sagt Wolfgang Schade. Kaum ein Betroffener oute sich gern. Deshalb dürfte es wenig Bücher wie seines geben. Es trägt starke autobiografische Züge: Ein Betroffener gibt Einblicke in sein Innerstes, beschreibt, wie er sich in den Phasen der Krankheit fühlt. Tagebucheinträge geben Zeugnis von den Abgründen der Krankheit.

Aber dabei bleibt das Buch nicht stehen. Zwar ist Schade kein Mediziner, doch er hat sich jahrzehntelang mit nahezu allen Facetten der Krankheit auseinandergesetzt, sei es im Bereich der Literatur, Philosophoe oder Gehirnforschung. Und all das fließt in sein Buch ein. Dabei belegt er seine Thesen mit zahlreichen Quellenangaben.

Immer wieder gab es im Leben des Autors Phasen, in denen er dem Tod mehr zugeneigt war als dem Leben. Doch letztlich ist der 65-Jährige zu der Erkenntnis gelangt: "Besser am Leben teilhaben, auch wenn es weh tut."

Wer selbst vopn Depression betroffen ist, wird seine eigene Gedankenwelt in dem Buch wiederfinden, sich verstanden fühlen und manche wertvolle Erkenntnis mitnehmen.

bw, Norddeutsches Handwerk 10. 11. 2011, 27.11.2011

Spätestens seit dem Suizid von Nationaltorwart Robert Enke oder dem zwischenzeitlichen Rückzug von Bundesligatrainer Ralf Rangnick dürfte es auch in der Bevölkerung angekommen sein: Depressionen entwickeln sich immer mehr zu einer Volkskrankheit. Leider outen sich die wenigsten Betroffenen, weilk dieser "Seelenkrebs", wie Wolfgang Schade die Krankheit bezeichnet, nach wie vor als Tabuthema betrachtet wird. Wolfgang Schade ist ein solcher Betroffener und hat ein Buch geschrieben - ein Buch mit starken autobiografischen Elementen. Auf über 600 Seiten gibt er tiefe Einblick in sein Inneres, beschreibt Phasen seiner schon seit langen Jahren sein Leben bestimmenden Krankheit. Tagebucheinträge lassen den Leser teilhaben an dem, was die Depression mit einem Betroffenen machen kann.

Wer wie ich den Autor persönlich erlebt hat, weiß wie mutig es ist, anderen Menschen mit einem solchen Schritt  helfen zu wollen. Nun gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, aus dieser teuflischen Spirale herauszukommen und seinen Alltag bewältigen zu können. Wolfgang Schade schildert sehr deutlich, was in ihm vorgeht. Gleichzeitit vermittelt er aber durchaus auch Hoffnung. Wer selbst vom "Seelenkrebs" befallen ist, wird sich in dem Buch wiederfinden. Für alle anderen bietet sich eine wertvolle Chance, mehr Verständnis für die Betroffenen zu entwickeln.

Wolfgang Knoke, Humanes Leben - Humanes Sterben 1 2013, 02.02.2013