Ingeborg Steiner-Beyer:
Lichtfunken von Engeln und Erzengeln

'Ich habe die Zusammenarbeit als sehr angenehm und aufbauend empfunden'

Thomas Krüger:
Die Machete im Mathedschungel

'Ich sage nur eins: GENIAL! Ich bin völlig begeistert und kann es kaum erwarten, das erste Exemplar in der Hand zu halten.'

Elisa Melidi:
Die Berufung

'Von allen Verlagen, die bereit sind, einem Erstautor eine Chance zu geben, hat mich Haag&Herchen am meisten beeindruckt: das Portfolio, die Geschwindigkeit der Geschäftsabwicklung, die persönliche Beratung, die Diskussion meiner Wünsche bezüglich Cover und das Preis-Leistungs-Verhältnis, alles war perfekt. Nun wünsche ich mir nur noch, dass die Botschaft beim Leser ankommt ...'

Andreas Wilhelm:

Paris und seine Crash-Premieren im Jahre 1790

Der Vorhang reißt...

Dr. Andreas Wilhelm stellt in seinen beiden Buchbänden die wichtigsten französischen Theaterpremieren des Jahres 1790 vor – Uraufführungen, die einem hohen Anspruch an publizistischer Transparenz genügen, sprich autorisiert oder autorisierbar sind, öffentlich präsentiert und danach druckgelegt wurden, aber auch mit der nach wie vor existierenden Zensur für das Theaterwesen konform gingen. Dieses Konglomerat erfüllter Prämissen lässt ihn von „Crash“-Premieren reden. Präsentierte der erste Band besagte Stücke vom Januar bis Ende Juni, so folgen nun diejenigen von Juli bis Dezember.

Dabei wird sich so manches grundlegend verschieben …

Erneut integriert der Autor die Analyse besagter Bühnenwerke in ein Kompendium zeitgenössischen Quellenmaterials, das von einer Tageszeitung über Archivbestände der „Comédie française“ und der „Opéra“ bis hin zu Kupferstichen und z.T. sehr anekdotisch gehaltenen frühen Nachschlagewerken reicht.

Dabei werden auch Bilder und Schriftstücke ersichtlich, die noch nie veröffentlicht wurden. Wer weiß schon, dass Ludwig XVI. persönlich zur Schaufel griff und bei der Gestaltung des Marsfeldes anlässlich der Feierlichkeiten zum ersten großen Föderationsfest am 14. Juli 1790 ein wenig mithalf, wie auf der Vorderseite des Covers ersichtlich wird.

Kaum ein Werk des 19., 20. und 21. Jahrhunderts, das sich mit dem Theater jener Zeit beschäftigt und in der BnF-Filiale „Arts du Spectacle“ Eingang gefunden hat, bleibt zudem unerwähnt. Sogar ein Tagebuch der „Comédie française“ öffnet seine Seiten, und auch in die Viten längst vergessener Schauspieler und Schauspielerinnen erhält der Leser Einblick. Private Fotografien zur Veranschaulichung immer wieder erwähnter Örtlichkeiten, die man sich oft nur vage vorstellen kann, kommen hinzu.

Es entsteht so letztendlich ein buntes und komplexes Netzwerk, das Wissenschaftlichkeit und Kurzweil miteinander verbindet, und auch für den Historiker interessant sein kann.

Der Autor, Studienrat im saarländischen Schuldienst, arbeitet seit vielen Jahren regelmäßig in der Nationalbibliothek und beschäftigt sich vorwiegend mit einem weitgehend unbekannten französischen Theater des 18. Jahrhunderts, mit Stücken, die teils nur noch unter strenger Aufsicht in einem Sonderlesesaal der BnF einsehbar sind. Theater des 18. Jahrhunderts, es ist nicht nur Marivaux, Voltaire, Diderot oder Beaumarchais.

Auch anderes, üppig und interessant, soll zu neuem Leben erweckt werden.
1. Auflage 2012. X, 196 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-89846-674-5

36,00 EUR

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