Anna Ohm:
Ich schminke mir gar nichts mehr ab

'Für Ihre einfühlsame Auseinandersetzung und der damit verbundenen Mühe zur Entstehung meines Buches danke ich sehr.'

Elisa Melidi:
Die Berufung

'Von allen Verlagen, die bereit sind, einem Erstautor eine Chance zu geben, hat mich Haag&Herchen am meisten beeindruckt: das Portfolio, die Geschwindigkeit der Geschäftsabwicklung, die persönliche Beratung, die Diskussion meiner Wünsche bezüglich Cover und das Preis-Leistungs-Verhältnis, alles war perfekt. Nun wünsche ich mir nur noch, dass die Botschaft beim Leser ankommt ...'

Hans-Georg Weber:
Ist nicht eben dies Liebe?

'Die Aufarbeitung ... fand ich nicht nur gelungen, sie zeugt auch von einem ... angenehm aufmerksamen Umgang mit dem Text und damit auch dem Autor.'

Theodor Pelster:

Noch einmal Ödipus

Aus dem Leben eines Lehrers. Roman

Joseph Beesen, Hauptfigur des Romans, steht kurz vor der Pensionierung und behandelt ein letztes Mal die Tragödie vom König Ödipus mit einem Leistungskurs Deutsch. Er selbst hat als Schüler bei einer Schulaufführung des Werks mitgespielt und damals nicht voraussehen können, dass ihn die Fragen, die in der Tragödie aufgeworfen werden, ein Leben lang verfolgen würden: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen?
Er blickt zurück und erinnert sich an seine eigene Kindheit und Schulzeit. Er hat den Zusammenbruch des »Führerstaats« noch erlebt, hat in der Nachkriegszeit nach Orientierung gesucht und dann, als er ein Lehrer-Studium begann, ein Buch »Führen oder Wachsenlassen« als Leitlinie gefunden. Noch einmal gehen ihm Bilder aus der Referendarzeit und aus den ersten Berufsjahren durch den Kopf. Er erinnert sich an die Revolten der 68er, die er als Lehrer erlitt, an Studienfahrten in die DDR, an Abiturprüfungen und Entlassungsfeiern.
Noch einmal redet er zu seinen Abiturienten bei der feierlichen Zeugnisübergabe; dann wird er »gelöscht«.
Vieles von dem, was der Verfasser erlebte, ist in dem Roman verarbeitet, aber nichts wird erzählt, wie es »wirklich gewesen ist«. Die Personen sind zwar nicht frei erfunden, aber hochgradig literarisiert.
Theodor Pelster, geboren 1937 in Krefeld, Studium mit anschließender Promotion in Bonn, unterrichtete von 1965 bis 2001 die Fächer Deutsch, Geschichte und Sport an einem Gymnasium. Von 1973 an war er als Fachleiter für Deutsch in der Lehrerausbildung tätig. Als Dozent leitete er Lehrer-Fortbildungsveranstaltungen in den alten und neuen Bundesländern. Im Jahr 2001 trat er in den »wohlverdienten« Ruhestand.
2003. 278 Seiten, Paperback
ISBN: 978-3-89846-227-3
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